Kernaussagen

  • Die VIN enthält WMI, VDS, Prüfziffer an Position 9 und VIS.
  • Die vollständige VIN hat genau 17 Zeichen ohne Leerstellen.
  • I, O und Q sind unzulässig; die letzten vier VIS-Positionen sind Ziffern.
  • Hersteller gewährleisten Eindeutigkeit und 30-jährige Rückverfolgbarkeit.
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Was die Verordnung abdeckt

Die Durchführungsverordnung (EU) 2021/535 legt technische Spezifikationen für die EU-Typgenehmigung von Fahrzeugen der Klassen M, N und O fest. Anhang II behandelt das vorgeschriebene Fabrikschild und die Fahrzeug-Identifizierungsnummer.

Teil 2 ist die Arbeitsgrundlage: Abschnitt A beschreibt Kennzeichnung und Zusammensetzung, Abschnitt C die mathematische Prüfziffer.

02

Die vier Teile der 17-stelligen VIN

Die Positionen 1–3 bilden die Welt-Herstellernummer (WMI), die Positionen 4–8 den fahrzeugbeschreibenden Teil (VDS), Position 9 die Prüfziffer und die Positionen 10–17 den fahrzeugunterscheidenden Teil (VIS).

Hersteller sollten die genehmigte Logik je Fahrzeugtyp dokumentieren und den Serienanteil kontrollieren, damit jede VIN eindeutig bleibt.

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03

Zeichen- und Füllregeln

Die VIN verwendet lateinische Großbuchstaben und arabische Ziffern. I, O und Q sind unzulässig; Leerstellen gibt es nicht.

Der fahrzeugbeschreibende Teil enthält immer fünf, der fahrzeugunterscheidende Teil immer acht Zeichen. Die letzten vier VIS-Positionen sind Ziffern; ungenutzte VIS-Stellen werden mit Null gefüllt.

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Eindeutigkeit, Produktionslinie und 30 Jahre

Die Änderungsverordnung von 2024 stellt ausdrücklich klar, dass jedes Fahrzeug eine VIN tragen muss, diese eindeutig einem bestimmten Fahrzeug zugeordnet sein muss und beim Verlassen der Produktionslinie angebracht wird.

Der Hersteller muss das Fahrzeug außerdem 30 Jahre lang über die VIN rückverfolgbar halten. Dafür sind kontrollierte Profile, ein Schutz vor Duplikaten und dauerhafte Produktionsdatensätze erforderlich.

05

Was ein Rechner leisten kann

Ein Rechner wendet Zeichenwerte, Positionsgewichte und die Division durch 11 konsistent an. Außerdem erkennt er offensichtliche Strukturfehler, bevor eine VIN in den Produktionsdatensatz gelangt.

Er vergibt keine WMI, genehmigt keine VDS-/VIS-Logik und ersetzt keine Typgenehmigungsunterlagen.

ManageVIN unterstützt die Berechnung und Verwaltung von VIN-Datensätzen. Es vergibt keine WMI und ersetzt weder die Genehmigungsbehörde noch eine fachliche Konformitätsprüfung.