Kernaussagen
- WMI belegt Positionen 1–3 und identifiziert den Hersteller.
- VDS belegt Positionen 4–8 und beschreibt allgemeine Fahrzeugmerkmale.
- Position 9 ist die berechnete Prüfziffer.
- VIS belegt Positionen 10–17; die letzten vier Zeichen sind Ziffern.
WMI — Positionen 1 bis 3
Die Welt-Herstellernummer (WMI) wird von der zuständigen Behörde zugeteilt und identifiziert den Hersteller. Ein Hersteller kann diesen Code nicht selbst festlegen.
Produziert ein Hersteller weltweit weniger als 500 Fahrzeuge pro Jahr, ist das dritte WMI-Zeichen 9. Zusätzliche VIS-Zeichen werden zugeteilt, um den Hersteller eindeutig zu identifizieren.
VDS — Positionen 4 bis 8
Der fahrzeugbeschreibende Teil (VDS) besteht aus fünf alphanumerischen Zeichen und beschreibt die allgemeinen Merkmale des Fahrzeugs.
Ungenutzte Stellen werden mit alphanumerischen Zeichen nach Wahl des Herstellers aufgefüllt, damit der VDS immer fünfstellig bleibt.
Prüfziffer — Position 9
Position 9 ist die mathematisch berechnete Prüfziffer. Sie wird aus den übrigen 16 Positionen abgeleitet und kann eine Ziffer oder X sein.
Wird die Prüfziffer in der Produktionssoftware schreibgeschützt angezeigt, kann das berechnete Ergebnis nicht manuell überschrieben werden.
VIS — Positionen 10 bis 17
Der fahrzeugunterscheidende Teil (VIS) besteht aus acht Zeichen und identifiziert zusammen mit WMI und VDS ein bestimmtes Fahrzeug.
Die letzten vier Zeichen sind Ziffern; ungenutzte VIS-Stellen werden mit Null gefüllt.
ManageVIN unterstützt die Berechnung und Verwaltung von VIN-Datensätzen. Es vergibt keine WMI und ersetzt weder die Genehmigungsbehörde noch eine fachliche Konformitätsprüfung.
