Kernaussagen

  • Bei weltweit weniger als 500 Fahrzeugen Jahresproduktion ist das dritte WMI-Zeichen 9.
  • Die Behörde teilt das dritte, vierte und fünfte VIS-Zeichen zu.
  • Diese Zeichen müssen im Produktionsprofil erhalten bleiben.
  • Die restliche Serie muss weiterhin Eindeutigkeit gewährleisten.
01

Warum das dritte WMI-Zeichen 9 ist

Anhang II legt fest, dass bei weltweiter Jahresproduktion unter 500 Fahrzeugen das dritte WMI-Zeichen immer 9 ist.

Zusätzliche behördlich zugeteilte VIS-Zeichen vervollständigen die Herstelleridentifikation.

02

Behördlich zugeteilte VIS-Zeichen

Die zuständige Behörde teilt das dritte, vierte und fünfte VIS-Zeichen zu. Da VIS an VIN-Position 10 beginnt, sind dies die VIN-Positionen 12, 13 und 14.

VIN-Position 14 ist zugleich die erste der letzten vier Stellen, die Ziffern sein müssen. Daher muss das fünfte zugeteilte VIS-Zeichen eine Ziffer sein. Ein Produktionsprofil sollte alle drei zugeteilten Zeichen bei der Serienerstellung unverändert übernehmen.

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03

Verbleibender Seriennummernbereich

Nach Einbeziehung der zugeteilten VIS-Zeichen bleiben weniger Positionen für die Seriennummer als bei der üblichen vierstelligen Struktur. Die Produktionssoftware muss die Länge der Seriennummer aus der genehmigten Struktur übernehmen.

Prüfen Sie vor dem Speichern einer Serie die erste und letzte VIN, die Prüfziffer an Position 9 und mögliche Duplikate im vorgesehenen Bereich.

04

Genehmigungsnachweis außerhalb des Rechners

ManageVIN kann strukturierte Profilangaben und Typgenehmigungsreferenzen speichern. Dokumente können in der Beta jedoch nicht hochgeladen oder archiviert werden.

Nachweise über die WMI-Zuteilung und die Typgenehmigung gehören in das kontrollierte Dokumentensystem des Herstellers.

ManageVIN unterstützt die Berechnung und Verwaltung von VIN-Datensätzen. Es vergibt keine WMI und ersetzt weder die Genehmigungsbehörde noch eine fachliche Konformitätsprüfung.