Kernaussagen

  • Artikel 13 verlangt Verfahren zur Konformität der Serienproduktion.
  • Artikel 31 umfasst fortlaufende Prüfungen von Produktion und CoC-Daten.
  • Bei Änderungen der genehmigten Struktur muss das VIN-Profil versioniert werden.
  • Dubletten müssen geprüft werden, bevor eine VIN-Serie gespeichert wird.
01

Genehmigte Struktur in feste Produktionsregeln übertragen

Die Verordnung (EU) 2018/858 verlangt Verfahren, mit denen die Serienproduktion dem genehmigten Typ entspricht. Für VINs bedeutet das, die genehmigte WMI-, VDS- und VIS-Logik in eine kontrollierte Produktionsdefinition zu überführen.

Bediener sollten die Struktur nicht bei jedem Fahrzeug aus dem Gedächtnis neu aufbauen.

02

Vor dem Speichern prüfen

Die Produktionssoftware sollte I, O und Q abweisen, Ziffern in den letzten vier VIS-Positionen verlangen, Position 9 berechnen und vorhandene Datensätze auf Dubletten prüfen. Bei Serien sind die erste und letzte VIN sowie der geplante Nummernbereich zu kontrollieren.

Diese Prüfungen reduzieren Übertragungs- und Bereichsfehler, ersetzen aber nicht das formelle Konformitätsverfahren.

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03

Profilhistorie erhalten

Ändert sich die genehmigte Definition, archivieren Sie das alte Profil und führen eine neue kontrollierte Version ein. Bereits reservierte, markierte oder gemeldete VINs dürfen nicht rückwirkend verändert werden.

Ein klarer Änderungsverlauf zeigt, welche Struktur bei Erstellung des jeweiligen Datensatzes galt.

ManageVIN unterstützt die Berechnung und Verwaltung von VIN-Datensätzen. Es vergibt keine WMI und ersetzt weder die Genehmigungsbehörde noch eine fachliche Konformitätsprüfung.